Tuesday couldn’t get better- I’m in time;O)

image„Ich habe nun einige Jahres-Statistiken der Strickblogger gesehen und frage mich, wie groß die Schränke dieser kreativen Menschen sind, um diese Mengen auch noch nach einigen Jahren unterzubringen, denn schließlich will man ja Selbstgestricktes nicht nach einiger Zeit schon entsorgen (ich habe das große Glück ein eigenes Zimmer – Gästezimmer- dafür benutzen zu können).

Viele schaffen es ja locker 20-40 Oberteile pro Jahr zu stricken.

Also Ihr Lieben, ich bin ganz neugierig auf eure Unterbringungsmöglichkeiten.“

Vielen Dank an Carina für die heutige Frage!

 

Also das ist ja eine gute Frage- ich lese auch gerne die Blogstatistiken, bin aber noch nie auf die Frage gekommen „ wo packen die Fleißbienen denn ihre drei Trilliarden Sachen nur hin?“

Nun ja…also bei mir werden etliche Accessoires fertig, große Teile aber maximal 3-5 pro Jahr. Also auf die 7 Jahre, die jetztstricke, ist das dann nicht sooo viel- genau genommen zwei Regale voll in unserer Kleiderkammer. Wir haben diesen Luxus in unserer Wohnung. Ich bewahre die großen Strickteile liegend auf Regalböden auf, kein Problem- aber es ist schon kritisch, all die vielen dicken Schals, die vielen Mützen etc. übersichtlich aufzubewahren ist eine  Kunst und erfordert mehrfaches Aufräumen im Jahr, ach was, im Monat. Oberteile und Kleider stapele ich maximal drei aufeinander, Socken habe ich in einer extra Kiste, Schals rolle ich zu Wollwürsten und lege diese nebeneinander, Tücher falte ich und lege da manchmal zu viele übereinander-und dann muss ich aufräumen halt. Mützen habe ich sortiert nach dicken und dünnen Garnen auf zwei Regalböden verteilt, da stapele ich wahllos, Stulpen rolle ich ebenfalls und versuche, sie ordentlich nebeneinander zu packen, auch das ist eher immer kurzlebig. Aber ich räume meine Klamotten genauso gerne auf wie meine Werkstatt, da ich eine textile Pistensau bin, insofern nehme ich‘s leicht. Unsere Kleiderkammer ist zu 90% von meinen Sachen besiedelt, zu 2% allgemeinem Eigentum und der Rest wird vom Göga bewirtschafet, der ist da eher genügsam und seitdem meine Schuhe aus der Kleiderkammer ausgezogen und in den Vorflur gewandert sind, hat der  beste aller Ehemänner endlich wieder etwas Platz ;O)

Ich akkumuliere jedoch auch deshalb nicht, weil ich Stricksachen, die abgetragen sind auch wirklich entsorge und nicht sammele. Ein Kleid, ein Pullover und diverse Schals haben somit schon den Weg über den Jordan genommen, was ich in keinem Fall bedauere. Ich hab gerne Abwechslung und produziere nicht für die Ewigkeit.

Keep calm and Knit on

keep-calm-and-love-your-stash…ist ja das Motto ab 01.01.2014 bis 30.06.2014

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Das klappt auch prima, ich liebe es, meinen Stash zu betrachten zu begrabschen, zu sortieren, zu Lüften und zu beduften- und zu bearbeiten. Fertig geworden ist somit aus Stashbestand das Lintilla-Tuch. Passend zu den Stulpen, die ich Euch ja schon gezeigt hatte, und welche in einem anderen Muster gestrickt sind. Da wußte ich noch nicht, dass ich aus der Restwolle, die für eine  Halsbekleidung vorgesehen war, eine Lintilla machen würde.image

Selbst gefärbte Sockenwolle, verstrickt mit Nadeln 3,0 nach Martina Behms Anleitung. Ich habe 140 g Garn verstrickt und bin prima mit der Anleitung und der empfohlenen Einteilung der Wolle auf die verschiedenen Arbeitsschritte hingekommen. Aber: Dafür, dass das Tuch sooo schön ist- genau die richtige Menge an Rüschen, trotzdem schlicht genug, um praktikabel und zu allem tragbar zu sein und dicht genug, um zu wärmen…ist es nach meinem Geschmack zu klein. Ich werde bestimmt Variationen des Strickmusters stricken.

Wie geht es mir am Ende des Ersten Monats des Nichtwollekaufenwollens?

Danke, gut. Ich liebe meine Vorräte und hab richtig Spaß dran. Ich hab keinerlei Kauftrieb, keine Entzugserscheinungen- liegt aber daran, dass sich in meinem Stash ersten genial gekaufte Schätze verbergen, zweitens wunderschöne selbst gesponnene Wunder warten und drittens auch noch einige Stränge selbst gefärbter Sockewolle ihren Charme spielen lassen. Dazu kommt, dass ich wunderschöne Kammzüge habe- aber eben auch noch Massen an ungefärbten Sockenwollsträngen und ungefärbten Kammzügen, so dass ich im allerschlimmsten Notfall noch selber was produzieren könnte ;O) Hab ich zwar auf der Platte, diese Exit-Strategie, aber erscheint mir noch nicht nötig. Jedoch:image Es ist ja auch erst Januar. Warten wir also ruhig und gelassen ab, was die Frühlingsgefühle so auslösen. Ich bin allerdigns gewillt, den Kurs zu halten, den am Ende steht ein Shopping-Tag beim Wollschaf, zwar nicht in Sachen Garn, da die Hausmesse noch im Juni ist, also ind er Fastenzone, aber… da gibt es ja noch schöne andere Dinge, auf die frau lecker sparen kann.imageimageimageimage

Everything is fine, it works. Out of my stash I produced this cosy little Lintilla shawlette. I think it beeing pretty ruffled in the most covenient way- but of too small a size. So I certainly will be knitting some variations of this pattern in the near future. So far, my yarn diet works out pretty amusing and stimulating. I enjoy to muse about the possibilites concerning the question „ What treasures wait for me in these boxes?“ And there are many boxes, filled with wonderful industrial yarn, hand-dyed sockyarn, hand-dyed rovings, hand-carded rovings, undyed rovings and undyed sockyarn. I might use my exit-strategy and produce some new yarn myself – only if the going gets tough.But it’s only January then and we will simply wait and see, what the oncoming spring will do to my intent, to avoid buying new yarn from Jan 1rst to Jun 30th 2014.

Enjoy and follow me into this. I recently learned that I have readers from overseas, so I try and meet their lingual needs ;O).

Tuesday am Dienstag-is et die possibility?

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Erzähl doch mal“- bekannt aus diesen Journalbüchern, die es so gibt, und die man werdenden Eltern/Großeltern so schenkt, damit die für ein Neugeborenes Erinnerungen aufschreiben, die es dann später lesen kann.

Wie seid Ihr zum Stricken gekommen? Was war Auslöser?

Gab es einen Anlass oder hat Euch ein lieber Mensch infiziert?

Hm, und wieder kommt die Dienstagsfrage vom lieben Wollschaf

Wie kam das bei mir mit dem stricken?

 

Es war ein nasskalter Frühling in diesem Jahr 2005. Man fror sich den Arsch ab und die Sehnsucht nach Schals war groß. Tücher fand ich spießig, ein Strickschal sollte es sein. Aber die fertig zu kaufenden Modelle überstiegen vom Preis her mein damals recht begrenztes Budget und die, die ich mir leisten konnte- das war mir zu öde, ich wollte was Individuelles. Es war also Zeit, an meinem alten Handarbeitstrauma zu rütteln.

In der Schule wollte ich gerne im Handarbeitsunterricht aktiv teilnehmen, nur mir als Linkshänderin zeigte niemand so recht wie es funktioniert. Die meisten anderen Mädchen des Kurses waren durch Muttis und Omas schon geprägt. Dies traf bei mir nicht zu. Ich versuchte, von meiner Mutter das Stricken zu erlernen- die konnte das zwar, und sie ergab sich auch in den 80er Jahren der Nadelarbeit wie all ihre Freundinnen aus dem Kegelclub. Glücklich erschien mir meine Mutter damit jedoch nie, sie war auch nie wirklich geduldig genug. Weder mit sich noch mit den Stricknadeln. Und sie war eigentlich nicht Typ, der still zuhause nadelt. Vom Temperament passten da ihre anderen Hobbies eher zu ihr. Das Ergebnis war:  Nach einem oder zwei Pullovern warf sie die Nadeln in die Ecke und sie hatte aber auch nicht die Nerven, mir deren Handhabung zu erklären und so versandete diese Sehnsucht, sie wurde mir regelrecht ausgeredet. Ich war unzufrieden damit, genau wie mit der Tatsache, nicht Nähen gelernt zu haben- meine weiblichen Anverwandten trugen lieber schicke Kleidung als dass sie diese selber herstellten und somit war mir auch hier eine klassische Lernquelle verwehrt. Die Frauen unserer Familie waren bis zu mir eher nicht die Handwerklichen, die Handarbeitenden. Und dann schlug bei mir das DIY-Gen aus der väterlichen Linie durch. Hatte kein Mensch mit gerechnet. Ich am allerwenigsten. So wurde ich erwachsen und habe sicherlich auch einige Jahre nicht aktiv übers Handarbeiten nachgedacht, auch weil mein Interesse zwischenzeitlich eher in Richtung Lesen und Partymachen ging. Losgelassen hat mich das Thema aber nie ganz. Es dauerte jedoch lange, bis sich in mir der Gedanke festsetzte, dass ich das auf jeden Fall lernen will- und werde.

 

Nun stand ich also 2005 am Wollgrabbeltisch bei Karstadt, nachdem ich schon dreimal den Lana Grossa Laden in der Friedrichstraße aufgesucht und mir schnippische Antworten auf meine Anfängerfragen eingefangen hatte.- damals waren Wollgeschäfte nur was für „Profis“ und so unerfahrene Handarbeiterinnen wie ich verschwanden gerne in der damals schlecht ausgestatteten aber dankenswert anonymen Handarbeitsecke diverser Kaufhäuser. Dies hat sich ja erfreulicherweise gebessert, sowohl Karstadt als auch Kaufhof bieten mittlerweile eine gute Auswahl herkömmlicher Garne an und sind eine nette, schnell erreichbare Alternative zu den kleinen feinen Garnläden, die ich ebenso schätze- aber ich mag mein Angebot breit gefächert. Ich persönlich hab da eh wenig Dünkel. Ich geh gern zu Wolle Rödel und nehm auch mal ne gute Mikrofaser mit. Aber mein Anspruch an Garne hat sich schon stark verändert, gerade auch, seitdem ich selber Garn spinne.  Ich stand also da und von dieser schönen quietschpinken Acrylwolle mit einem Schurwollanteil von ZWANZIG Prozent ( uiuiui) ging ein magisches Leuchten aus. Ich sah den fertigen Schal schon vor mir und schleppte 5 Knäuel zum Preis von je 1,50 Euro nach Hause, ohne Ahnung von Qualitäten, Lauflängen und Partienummern. Es wurde mein Lieblingsschal. Ich habe den erst vorletztes Jahr weggeschmissen, obwohl ich  ihn liebte. Ich ziehe keine Polyschals mehr an. Oder richtiger: Bei Jacken oder Socken habe ich mit Polyamid und Co. keine Probleme, aber am Hals, auf der Haut…. NÄH!

Wo war ich…ahja: Also häkelte ich  im Schweiße meines Angesichts unter den belustigten Augen meines damaligen Freundes einen zwei Meter langen Pinken Flabberwurm aus Doppelstäbchen. Ging flott, sah divamäßig schräg aus und ich war stolz wie Oskar. Als ich den fertiggestellt hatte und um den Hals legte, da machte etwas in mir KLICK, wie ein Scharnier, das richtig einrastete. Ohne Scheiß Quatsch, ich war ganz bei mir und ließ mich auch durch die Lachsalven meines Exfreundes Oliver und die spitzen Bemerkungen meines Vaters nicht beirren, der mich nach dem x-ten Schal fragte, ob ich auch was anderes stricken oder häkeln könnte. Ich blieb zunächst bei Schals, allerdings wurde ich mustermutiger und das Ein oder Andere ging schief. Aber in den Folgemonaten fertigte ich  Pullover und sogar Kleider. Da war so manches schief und krumm, Nähte nicht ordentlich und sicherlich die Passform auch eher in Nähe der saloppen Kaffeefilter-A-Linie. Das störte mich damals nicht, ich hab die Dinge mit Fehlern drin getragen und dachte immer nur „Ich hab das Muster ausgesucht und mit anderen kombiniert, ich hab die Farben ausgesucht und ich hab das Ding gemacht- ÄTSCHIBÄTSCHI…..“ Dann wurden die ersten Komplimente eingeheimst (sogar auf offener Straße)…wie ehrlich die dann gemeint waren, kann ich nicht sagen. Aber die meisten Menschen waren eh erstaunt, dass ich alte Partynase und Piercingglitzertussi handarbeite- und das auch noch öffentlich bekenne. Irgendwann begann ich dann, mir ein, zwei Handarbeits-Bücher zuzulegen  ( die ich heute noch begeistert nutze) und zusammen mit einer Freundin das Stricken richtig zu erlernen, nachdem ich Frau Gnomenhexe  erstmal vollmundig erklärt hatte, wie man rechte Maschen strickt- und sich dann bei der Lektüre besagter Bücher herausstellte, dass ich da verschränkte rechte Maschen als vermeintliche einfache rechte Maschen erklärt hatte.  Was haben wir gelacht. Und jeder Fehler machte uns schlauer. Manchmal natürlich auch frustriert, aber eigentlich nicht lange. Die Entwicklung nahm rasch an Fahrt auf. 2007 Ravelry entdeckt, sofort ein Blog mit der Gnomenhexe, von der ich mich später blogmäßig und  auch freundschaftlich getrennt habe gestartet ,2010 Sockenkurs (eine neue Ära begann, einer meiner sehnlichsten Wünsche erfüllte sich. Selbst gestrickte Socken in allen möglichen Variationen),2011 mit dem Spinnen angefangen, im gleichen Jahr eine Nähmaschine gekauft und das Wollefärben angefangen- und seitdem hänge ich total an der Nadel. In more than one way. Und ich bereue nur eines: Zu wenig freie Zeit.

Ich bin nicht mehr so nachsichtig mit mir und werde langsam immer penibler, wenn etwas nicht nice’n neat genug ist, dann ribbele ich mittlerweile. Aber den unbekümmerten Angang an Projekte und die Lust, Neues auszuprobieren habe ich nicht nur behalten, das nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dazu kommt das Bewusstsein, Dinge gemeistert/Fertigkeiten erlernt  zu haben, von denen mir mal gesagt wurde“ Das ist nix für Dich“. Witzig ist, dass das ein Thema in meinem Leben zu sein scheint, denn auch das Singen, dass mich ja mittlerweile so glücklich macht, wurde mir von Zuhause regelrecht ausgeredet. Also, ich kann immer nur sagen: wenn Dir was in den Sinn kommt, dass Du ernsthaft ausprobieren möchtest: MACH ES .

Wir werden am Ende unserer Leben nicht ins Grab steigen und sagen „ Achje, ich  hab zu viele schöne Dinge kennen gelernt in meinem Leben“ oder „ Mist, ich war zu kreativ“. wenn der Bauch sagt: Ich möchte das lernen, dann kann ich das lernen. Vielleicht nicht perfekt. Aber das ist ja das Geheimnis vom kleinen Glück: Es ist nicht perfekt, hält aber irre lange.

Dienstag iss aus, Draussen nur Donnerstage!

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Kinners, es klappt im Moment nicht mit den Dienstagen, hat was mit Lebenswirklichkeiten und Arbeitswelt zu tun. Aber es gibt natürlich immer dienstags: Eine neue Frage vom lieben Wollschaf  Diesmal wieder am Donnerstag- es könnte glatt eine Tradition sein wie die, dass es Draussen „nur Kännchen“ gibt.ConnieM fragte sehr spannend:

Ich möchte gerne wissen, welches Programm zum Erstellen von Strickdiagrammen / Charts, z.B. für Lace, Ihr einsetzt oder empfehlen könnt.
Ich habe mal ein paar ausprobiert, aber allzuoft liessen die Programme dann nur 30 Maschen zu in der Breite und oft sollen es ja doch mehr werden.
Ich hab Android und WIN-Programme angeschaut, aber:
gefallen hat mir nur „Aran Paint + Basic“, http://members.iinet.net.au/~coolhoun/mainscreen.html
Vielleicht habt Ihr noch mehr Empfehlungen?
Falls Ihr aber Eure Muster alle selbst zeichnet, da hab ich im Austausch für Tipps einen kleinen Link-Hinweis:
http://www.laylock.org/blog/2013/02/knitting-on-paper/
Da gibts ein PDF zum Download, eine Druckvorlage, bei der die Kästchen wie Maschen und nicht wie Quadrate aussehen ;=)

 

Vielen Dank an ConnieM für die heutige Frage!

 

 

Ja in der Tat, Vielen lieben Dank denn bisher habe ich immer nur stümperhaft Charts auf  Rechepapier gekritzelt oder mehrheitlich die Charts, die ich mochte, zusammen kopiert.

 

Aber um Muster zu kreiren und umzusetzen sind diese Links schon sehr schön und ich werde tatsächlich infiziert, mir Charts selber zu fummeln- dann weiß ich wenigstens, wie sie gemeint sind, hihi

 

Aber ich kann selber leider gar nix zu dieser Diskussion beitragen- aber ich hab ne Gegenfrage: Wie viel Prozent an Anleitungen „macht“ Ihr euch selber?

 

Allerliebste Verspätungsgrüße!

Zackich getz hier…..

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Passend zum Hitchhicker und der Mütze sind nun Zackenstulpen fertig geworden. Ich habe hier die Dominoeckentechnik von EliZZZA13 von http://www.nadelspiel.com/

hergenommen, meine liebste Technik . Wieder Nadelstärke 3,5, wieder Schoppel Zauberball „Ichweißdennamennicht“

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201401015201401014hihi…BaumumarmerIN 2014

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Ein neues Jahr beginnt und ich bin mittenmang. Die in 2013 begonnene Decke wird weiter genadelt, jetzt geht es mit der Tunesischen Häkeltechnik einfach in Runden weiter. Das ist eine Handarbeitstechnik, die ich schon vor 5 Jahren am Anfang meiner Fadenwerk-Laufbahn  für mich entdeckt , aber leider noch nicht vervollkommnet habe. Aber egal, es rockt und ich mag es, wie dicht das Gewirke wird, genau richtig für eine Decke. Zeitaufwändig ist es und wird noch dauern, bis die Decke richtiges Kuschelformat hat, auch wenn unsere Terrormufflons sich schon gerne drauf einmuckeln, wenn ich die Decke mal unbewacht lasse. Zurzeit bleibt auch viel zu wenig verfügbare Strickzeit , ich denke, dass wird alles bis nach der Hochzeit eher zählebig, da die Feierabende und Wochenden nunmehr nur noch von dem einen Thema dominiert werden….etwas, das mich in keinster Weise wundert, nur etwas nervt. Der Ehemann bombt mich mit Listen zu wie ein Eichhörchen auf Droge, dass Lagepläne seiner Nuss-Verstecke zur Sicherhheit an Vertrauenspersonen verschickt. Aber ich hatte es ja kommen sehen…Denn hätte man(N) auf mich gehört, wäre alles über die letzten 6 Monate verteilt erledigt worden. Aber…naja…nu isset so und ich entdecke mit Erstaunen meine Lust daran, Parties zu organisieren. Das ist etwas, das mir bis vor Kurzem eher unangenehm war. Wat’n Leb’n!!!!

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Hurra! Diesmal kommt die Frage von mir! Da freue ich mich über die Antworten- wie immer…und :Und na klaro gibt es auch von mir – wie immer ein wenig Mostrich dazu ;O) Habt einen guten Start ins Wolljahr 2014. Die dienstägliche Wollschaffrage lautet:

Habt ihr Neujahres-Rituale? Im Allgemeinen? Und bezogen auf Euer wolliges Hobby?

Aufräum-Entrümpelungsaktionen, erstellt Ihr Listen, welche Projekte es im kommenden Jahr sein sollen?

Oder lasst ihr das spontan kommen, weil man eh schon so viel verplant in seinem Alltag?“

 

Wir haben ein Familien-Neujahres-Ritual im Allgemeinen: Immer schön mit der Ruhe. Dieser erste Tag des Jahres soll faul und lustig und entspannt sein. Wenn wir im Urlaub sind, dann ist das meist mit ausgiebigem Gebummel und Kaffegetrinke verbunden. Wenn wir Zuhause sind, dann lümmelt mein Kaffeebauftragter bis mittags im Bett, dann wird gebruncht und mit den Katzen gekuschelt, Zeitung gelesen und jede Menge Quality-Time generiert. Wir verabreden uns an diesem Tag mit niemandem, sondern bleiben gerne für uns. Natürlich wurschtele ich dann auch in meiner Wollwerkstatt. Da ich aber grundsätzlich meinen Stash regelmäßig sichte, lüfte und mit Lavendelduft gegen Motten versorge, ist da an Aufräumaktionen nix zu machen, angesagt ist da eher so Wollekuscheln und Kammzüge streicheln. Ich überlege mir, was ich im kommenden Jahr gerne färben/spinnen/Stricken/häkeln/weben möchte, aber feste Listen stelle ich nicht auf. ABER: Ich gucke mir an, was ich in den letzten 12 Monaten fertig bekommen habe, schwelge in der Produktivität der vergangenen Monate und freu mich an der Farbpracht. Vielleicht mache ich im Neujahr 2014/2015 einen Artikel dazu, das wäre ein schöner Plan ;O) für 2014.

Was ich auch am Neujahrestag mache: Die Sachen rauslegen, die bis Ende Februar fertig sein sollen, weil ich ab März dann Osterdeko und schon mal Frühlingssachen annadeln möchte. Da ich keine extrem schnell strickende Person bin, brauche ich etwas mehr Vorlauf als Menschen, die schon länger als ich stricken. Ob ich dieses Jahr überhaupt soviel werde machen können wie 2013 ist fraglich, da wir dieses Jahr wie bereits in vorangegangenen Artikeln erwähnt, ein bisschen was auf der Agenda haben. Aber ich hoffe mal das Beste und rechne mit dem Schlimmsten.

Ich habe einen festen Vorsatz, mit dem ich mich an dieser Stelle oute: Im ersten Halbjahr 2014 werde ich kein Garn kaufen und nur aus meinem Stash stricken. Also bis einschließlich 30.06.2014 darf ich alles kaufen, außer GARN. Was ich mir dann für die zweite Jahreshälfte vornehme, weiß ich noch nicht. Echtzeitversuche dürfen nicht zu lang dauern, sonst gehen sie fehl, hehe!

Wie jetzt- 2014 ?

Jetzt ist es verflixt noch mal doch überhaupt nicht meine Art, Vorsätze zu fassen.

Ich kann mich erinnern, dass ich mir mindestens bei zweien meiner insgesamt 5 Versuche, das Qualmen dran zu geben einen Jahresbeginn als Startdatum genommen hatte- und meist schon locker nach dem Ende der Weihnachtsferien wieder voll drauf war. Genau das Gleiche mit der Abnehmerei, dem mehr Sport machen etc…

Fakt ist, ich hab dann einfach mal im April 2005 angefangen abzunehmen UND Sport zu machen wie ein Eichhörnchen auf Droge. Und im November 2012 habe ich einfach nach 13 Jahren aufgehört zu rauchen. Also einfach im Sinne von leicht war beides nicht, aber erfolgreich. Dass ich jetzt zugenommen habe, das liegt an dem Sport, den ich wegen der großartigen Fehldiagnose diverser (SIC!)( „ichhättegerneinBeil-schöncharf“) Mediziner nicht mehr machen kann. Rauchen ist immer noch ein NOGO bei mir und das macht mich stolz, denn es ist ja nicht so, als dass mir meine Ersatzbefriedigung fürs Schokoladeessen nicht fehlen würde. Ich strick stattdessen, hehe… beschäftigt wenigstens die Hände.

Und ich werde den Teufel tun, mir ab dem 01.01.2014 irgendeine Diät auszudenken – aber ich hab Vorsätze für 2014. Im Bereich Handarbeiten soll es sein. Da gibt es den Plan an zwei Seminaren teilzunehmen. Und zum Ravelrytreffen nach HH will ich. Wir (Herr Löwe und ich) wollen sowieso nach HH, da kann man das verbinden und ich kann erstens ein paar PodcasterInnen kennen lernen und zweitens ein paar StrickerInnnen aus HH treffen, die ich im Netz kennen gelernt habe und nun gerne persönlich treffen würde.

Im Bereich Spinnen soll eine Menge passieren, denn ich habe eine klasse Werkstatt und unzählige bekloppte Ideen. Denn ich kann trotz meiner Behinderung relativ schmerzfrei spinnen, etwas, das wirklich wunderbar und erleichternd ist, da ich durch meinen ESpinner auf der sicheren Seite bin.

 Bestimmte Sachen will ich stricken. Um die gestrickten Sachen zu haben aber auch, weil es da um neue Techniken geht. Tja Nähen hat auch ncoh ein paar interessante Experimente in meiner Planung auf Lager.

 Was ich sagen will: es ist eigentlich doof zu sagen: „ab dann und dann mach ich das und das…“-aber dieses Jahr ist  es wirklich so, dass ich zeitlich und finanziell schon was für 2014 voraus plane. Hatte ich so noch nie. Normalerweise bin ich der Typ, der sagt: „So, jetzt mach ich das einfach.“ Und planen mag ich mein Hobby schon mal gar nicht gerne, soll ja spontan Spaß machen. Aber ich möchte vermeiden, mich in 2014 mit meinen Vorhaben zu verzetteln denn dann bin ich nachher unzufrieden. Mir macht es sogar Spaß, mein Strick- und Spinnjahr zu planen. Zumindest so grob….ich habe aber auch schon ab Januar volle Agendapanik. Kirchliche Trauung ( also UNSERE) im Februar ( Valentinstag. tädaäääähhhhhhh), so wie es es ausschaut Umzug im März oder April…. oder Mai???, je nachdem, wann die Baustelle abgeschlossen wird…..ja und dann die üblichen Verdächtigen wie Taufen, Kommunionen etc…Ihr kennt das ja, also denke ich mir, ein klitzekleines Bißchen Planung ist nicht verkehrt….

Kennt Ihr das?