Alle Jahre wieder oder: Frau kann auch übertreiben- kann sie?

Oder…how many projects are too many projects?

Eine Frage, die vielfach und wiederkehrend alle paar Jahre/ Monate in Blogs und Podcasts diskutiert wird. Ich persönlich habe mittlerweile 7 Jahre Strick- und Häkelerfahrung, seit 2011 spinne und nähe ich- und seit neuestem kommt dann noch dilettantisches Weben dazu (more of that sometime later). Meine Aussage dazu: There ain’t too many projects, it all depends on your deadline ;O) Ich habe keinerlei Lust, mich in diesem Bereich meines Privatlebens auch noch zu beschneiden. Wenn ich ein Projekt will, dann schlage ich das an. Oder spinne oder färbe es- oder zieh die Kette auf…. Ob und wann ich das dann fertig mache ( okay, bis aufs Färben da muss Frau durcharbeiten, hehe), das darf ich nach Tagesform entscheiden denn: Ich werde nicht nach Stück- oder Stundenzahl bezahlt, das ist mein HOBBY. Ich habe mal eine MP3-REGEL gehabt. Also Multi-Projects-3. Aber das war einmal. Jetzt habe ich alleine schon immer irgendwie drei Paar Socken im SOKO, stets in verschiedenen Stadien der Fertigstellung. Beunruhigt mich nicht die Bohne. Bei uns wimmelt es vor fertiggestellten Strickprojekten, Ufos sind nirgends versteckt, insofern bedeutet Mehrfachanschlagen keine Verdammnis zum Nieendenwollen von Strickprojekten. Sie werden IMMER fertig. Das liegt aber daran, dass ich wie ein Terrier veranlagt bin. Wenn ich etwas will, dann schlage ich das an und mache es aber auch fertig weil ich es ja haben will. Also ich habe keine „no-love-this-week“-Stücke. Weil ich nur  das mache, das ich will.Das kann unter Umständen schon mal sehr lange Zeit dauern, etwa weil ich das Ganze gefühlte 26 Millionen Mal anschlagen muss, wie den Revontuli, der mir als einziges der von mir anvisierten Tücher einfach nicht schön ordentlich gelingen will.  Sieht im Moment immer aus wie ein mehrfach benutzer Kaffeefilter. Aber ich tendiere nicht meht dazu, mich diese Unbillen des normalen StrickerInnen-Wahnsinns entmutigen oder gar frustrieren zu lassen. Der wird dann wieder aufgezogen, es wird in wenig über dem Thema meditiert und irgendwann wird err dann wieder  angeschlagen. Und ich kann mir sicher sein: Irgendwann fluppt et dann. Und bis dahin hab ich ne Menge Sachen gelernt….auch wenn ich bis jetzt noch nicht sagen kann- zu welcher Fragestellung überhaupt *schmunzel*.

Knitting-Burnout ? Nee, danke. Ich fahr lieber das Pipilotta-Prinzip und mach mir die Welt…naja der Rest ist bekannt.

Ist das nicht ein wenig militant und kategorisch?

Ja frau kann immer übertreiben und meine Haltung mag übertrieben erscheinen, aber: Es gibt einfach kaum noch Bereiche, in denen sich der moderne Mensch wirklich abgrenzen kann- das hier ist so eine Bastion des selbstbestimmten Arbeitens und Schaffens- und da lass ich mir von keinerlei Vorgaben die Flügel stutzen ;O)

Kreativität geht -wie Liebe- nur in Freiheit.

Mein persönliches Fazit für 2013.its not a hobby23.11.2013 a23.11.2013 bblau2kammzugbflcollorenburgrot12013 58314.04.2013 1

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