This week no Tuesday- but Heidi-day or Pilling Problems

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Diesen Dienstag ist die gestellte Dienstagsfrage durch meinen letztdienstätigen Artikel von meiner Warte aus beantwortet, deshalb setze ich heuer aus und freu mich auf die nächstdienstägige Frage. Heidi hat mich aber auch was gefragt: „Schaden Flusenrasierer der gestrickten/gehäkelten Mode?“

Heidi, weil Du es bist, die treueste meiner Blogleserinnen und die bester aller Bonner Horrorbuchautorinnen  und weil Du einfach auch noch eine begnadetete Kreative im Textilbereich bist, MUSS ich hier auf diese Frage antworten:

Es gibt Fusselrasierer, die batteriebetrieben sind. Meist ist das ein hinter einem Rasierergitter rotierendes Messerchen, dass die Pilling-Pompons abrasiert, also die Dinger, die Heidi  ganz unprosaisch als “ so Knubbel halt“ beschrieb. Ich habe, dem Himmel sei Dank eher weniger Pilling-Probleme, da ich entsprechend ausgerüstete Wolle bei Socken vertricke. Bei den selbstgesponnenen Garnen hatte ich bis dato auch noch kein Pilling, fragt mich nicht warum, ich rüste meine Self-Spun nicht aus, also wachse die oder Ähnliches .Aber bei Filz- und Wollwalkprodukten, die ich nach wie vor eher kaufe als selber herstelle, habe ich das Problem mit dem unschönen Abrieb schon mal eher. Und da greife ich in der Tat sehr gerne auf besagten Fusselrasierer zurück. und kann nicht behaupten, dass es dem Material schadet oder einen schnelleren Verschleiß herbeiführt. Aber following the laws of thermodynamics, muss das wohl doch so sein. Aber vielleicht ist der Effekt so gering, dass frau drei trilliarden Jahre lang ein solches Werkzeug zum Einsatz bringen müsste, um eine signifikante Abnutzungbeschleunigung zu quantifizieren…oder so….

Anders verhält es sich mit den so genannten FusselKÄMMEN, die irgendwie wie eine Spätzlereibe funktionieren- und das gestrick/Gehäkel dann auch am Ende der Wintersaison wie mißglückte Kässpätzle aussehen läßt. Die Pillingfusseln werden hier mittels einer rauhen Fläche, die mich an Klettverschlussunterseiten erinnert vom Material abgerupft, was zu einer dauernden erhöhten Oberflächenöffnung und damit auch- abnutzung führt. Da würde ich die Pföten von löten, äh…lassen. Nix gut für Fummel und Klamotte sozusagen.

Und weil es doch so schön adventelt, hier einer der Ohrwürmer, die mir unser Chor angetan hat

Das klassische Maria durch ein Dornwald ging

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