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Die verstrickte Dienstagsfrage kommt aus dem Archiv des Wollschafes und dreht sich um mein absolutes Lieblingsthema: Socken! YAY!

„Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden?
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?“

Ich habe für jeden Fuß, den ich bis jetzt bestrickte, die optimale Form herausgetüftelt. Und das für die Nadelstärken 2-3,5- denn dann hat man das gleich alles abgefrühstückt. meine Komfortzone liegt bei 25,0, aber manchmal gefallen mir auch Garne, die ich besser mit 2,5-2,75 oder gar 3,0 verstricke.Wie schon früher einmal beschrieben bin ich der Meinung, dass nur eine absolut passgenaue Socke den Aufwand überhaupt wert ist. Ansonsten kann man sich den Aufwand nämlich sparen und Socken kaufen.Die vorgegebenen Tabellenwerte sind eher als Richtwerte zu verstehen, damit man grob weiß, wie lang der Fuß von Fersenende bis Spitzenbeginn in einer bestimmten Schuhgröße ist. Und welche Spitzen -und Fersenformen man mal so grob für die zu bestrickenden Füße anpeilen sollte. Ich finde die Tabellen, die es gibt überwiegend super aber man sollte nicht sklavisch dran kleben. Ich persönlich arbeite vorzugsweise mit dem Buch „ Der geniale Sockenworkshop“, wenn ich was Neues herausfinden möchte. Danach, wenn dieses Buch als Quelle ausgeschöpft ist, begebe ich mich gerne auf Mod-Tutorials im Netz. Denn da werden dann Vorschläge zu den Grundvarianten gemacht und meist findet sich genau meine Spezielle Fragestellung irgendwo wieder.Für meinen Mann und meinen Vater gibt es  jeweils nur ein ausgearbeitetes Modell, danach wird immer wieder gestrickt. Zu vairieren ist bei Herrensocken generell unwichtig(er), da Männer (meist) (oder: die mir bekannten Männer) weder besonders auffällige Muster noch Farbgebungen bevorzugen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Meine Männer wollen wenn nur gemusterte Beine und deshalb kann ich da locker an einer Fußform kleben bleiben, denn ich muss nicht die perfekte Kombi zwischen Paß(t)form und Muster finden, sondern kann mich komplett auf die Paßform konzentrieren.

Für mich gibt es diverse Modelle, die mir gut passen, die variiere ich. Ich komme mit verschiedenen Fersenarten gut zurecht. Was immer gleich bleibt ist die Spitze, ich liebe die Bandspitze und finde sie auch am schönsten. Da ich meinen Fuß ja dauerhaft bei mir trage , fällt es bei Modifizierungen, die ich für meinen speziellen Fuß vornehme leichter, diese per „Trial and Error“ zu erproben. So stricke ich zwar ganz gerne die Bumerangferse, hab aber trotzdem Spickelmaschen. Die Käppchenferse brauche ich mit einer gänzlich anderen Mittelmaschenzahl, je nachdem, was für ein Muster ist stricke. Meine Männer wollen wenn nur gemusterte Beine und deshalb kann ich da locker an einer Fußform kleben bleiben, denn ich muss nicht die perfekte Kombi zuwischen Paß(t)form und Muster finden, sondern kann mich komplett auf die Paßform konzentrieren. Und dafür ist es eben praktisch, die für alle relevanten Nadelstärken mal durchprobiert zu haben.

 

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